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Verantwortungsbewusste Landwirtschaft

 

Wir wollen an dieser Stelle nicht nur negative Kritik äussern, sondern auch ganz bewusst auf eine positive, verantwortungsbewusste Landwirtschaft zum Schutz der Grundwasser- und Trinkwasserqualität hinweisen.

Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir, ohne zu reflektieren, "jagd" auf Landwirte oder bäuerliche Betriebe machen. Es gibt sehr wohl viele positive Beispiele, die wir hier an dieser Stelle gerne nennen wollen.

 

Rheinland-Pfalz, Gemeinde Berg, Ortsteil Häselingen:

Die wenigen, nebenberuflichen kleinen Höfe, verzichten entweder vollends auf das Ausbringen externer Gülle oder führen externe Gülle, weit unterhalb der gesetzlich erlaubten Grenzen zur Düngung auf den Grünflächen hinzu und sichern somit die Grundwasser- und damit die Trinkwasserqualität. (siehe unten)

Gemeinsam mit einer regelmässigen Kontrolle der Trinkwasserqualität des "Ortsbrunnens" sollte dieses Beispiel in der Bundesrepublik Deutschland zur Sicherung der Trinkwasserqualität zum Standard werden.

Die Viehhaltung erfolgt in dem Ortsteil umweltverträglich und ist an die lokalen Flächen angepasst.

Eigenverantwortliches Handeln mit Rücksicht auf das öffentliche Interesse, Schutz der Umwelt, der Flora und Fauna und natürlich des Menschen selbst.

Aber auch die verantwortlichen Behörden sind zur stärkeren Kontrolle der Grundwasserqualität aufgefordert.

"Deutschland steht, bei der Nitratbelastung des Grundwassers in der Europäischen Union, schon jetzt an vorletzter Stelle, nur Malta ist noch schlechter."

Quelle: ZDF WISO, 26.05.2014

 

 

Wasseranalyse des Ortsbrunnens in Häselingen

Nitrat

Messwert 2860 μg/l im "Ortsbrunnen" am 29.06.2013

Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation sowie der deutschen Trinkwasserverordnung:

50000 μg/l

Das heisst, die Nitratbelastung des Grundwassers in Häselingen liegt fast 18fach unter dem Grenzwert der strengen deutschen Trinkwasserverordnung.

 

Der Messwert für Nitrat liegt innerhalb der WHO-Empfehlung und erfüllt die Vorgaben der TVO (Trinkwasserverordnung).

Nitrat ist das Endprodukt der Oxidadition der stickstoffhaltigen, organischen Stoffe.

Wasser mit Nitratgehalten jenseits des TVO-Werts oder der WHO-Empfehlung sollte

nicht zu Nahrungszwecken verwendet werden. Nitrat wird im Organismus in Nitrit gewandelt.

Dies verändert den Blutfarbstoff Hämoglobin zu Methämoglobin, das dann den Sauerstoff nicht

mehr transportieren kann. Das Vorhandensein von zuviel Methämoglobin ist durch Zyanose

(Blausucht) äußerlich wahrzunehmen. Besonders Kleinkinder sind durch Nitrat gefährdet.

Erhöhter Nitratgehalt im Wasser kann durch geologische Verhältnisse bedingt sein. Im

allgemeinen wird es jedoch als organische Verschmutzung gewertet. Häufig ist aber ein erhöhter

Nitratwert die Folge des Düngens in landwirtschaftlich genutzten Gebieten. Mit der Zeit dringt

der Nitratdünger bis ins Grundwasser vor. Daher sind einige Wasserwerke schon gezwungen,

ihr Wasser zu "verschneiden". D. h. sie mischen nitratbelastetes Wasser mit nitratarmen

Wasser, um die Grenzwerte einzuhalten.

 

Wasseranalyse, Ortsbrunnen, 29.06.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

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